Inkonsistente Praxisfiguren und deformierter Sprachgebrauch

Die individuellen inkonsistenten Praxisfiguren und der
deformierte Sprachgebrauch verweisen [laut Lorenzer] auf
gesellschaftliche Disharmonien und Unzuträglichkeiten, die bis in die Not der Mutter-Kind-Beziehung und in die Partnerschaften in Liebe und Ehe hineinwirken. Selbst- und Gesellschaftsveränderung können nicht voneinander getrennt werden, die Heilung in der Psychotherapie legt sozusagen politische Aktivität nahe, und das Durcharbeiten der Konflikte entbindet fast notwendigerweise den Impuls, deren Ursachen zu beseitigen.

—Josef Rattner

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